Piraten-Planet

15. April 2014

Piratenpartei bei Youtube

Patrick Breyer zum Vorratsdatenspeicherungsurteil ...

Rede von Patrick Breyer Mitglied der Piratenfraktion in Schleswig-Holstein anlässlich des Urteils des EuGH zur Vorratsdatenspeicherung. Weitere Informationen zur Piratenfraktion in Schleswig-Holstein: http://fraktionsblog.piratenpartei-sh.de/ http://fraktion.piratenpartei-sh.de/ http://www.youtube.com/user/PiratenFraktionSH
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by Piratenpartei at 15. April 2014 08:04 PM

Piratenpartei BzV Schwaben

Protokoll KV-Vorstandssitzung am 15.04.2014

KV-Sitzung Günzburg (15.04.2014 – Mumble)
anwesend:
  • Sylvia (donaupiratin)
  • Rudolf (phoenix111)
  • Christian (Wene)
  • Gast: _takakun
Punkt 1:
Kreismitgliederversammlung:
        
  • Knut ansprechen, ob er für ein Amt zur Verfügung steht? (übernimmt Sylvia) 
  •  Pressemitteilung vorbereiten und spätestens morgen verschicken (Sylvia und Wene)
     
      
 Punkt 2:
 Europawahlkampf:
      
  •   David Krcek fragen, ob er die Europawahlplakate mitbringen kann. (Rückmeldung: Er bespricht es mit Thomas Blechschmidt)
     
      
 Punkt 3:
          
  •   Probleme bei Kommunalwahl Neu-Ulm (+ Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit Bezirksbuchhaltung). Wir kontaktieren den Landesjustiziar. Sylvia besorgt die Kontaktdaten:
              
              
Nächstes Treffen: Kreismitgliederversammlung am 17.04.14

by Piratenpartei Schwaben at 15. April 2014 07:33 PM

Christian Hufgards Blog

Die Simpsons Springfield: Stadt weg

The Simspons Springfield - leere Stadt

Ich habe mich immer wieder gewundert warum es Städte gibt, die irgendwie unpassend aussehen. Level irgendwo in den 20ern oder höher, aber kaum Gebäude. Oder ein Tintenfischhafen mit massig Promenade und keinen Gebäuden. Oder ein leeres Crustyland. Tja, und jetzt hat es mich auch erwischt. Mein Spielstand ist offensichtlich auf dem Server gecrasht und ich stehe vor dem virtuellen Nichts. Hilfe von EA ist leider nicht in Sicht. :(

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by musikpirat at 15. April 2014 07:28 PM

Piratenpartei BzV Schwaben

Kreismitgliederversammlung

Die Kreismitgliederversammlung 2014 des Kreisverbands Günzburg der Piratenpartei Deutschland findet am Donnerstag, den 17.04.2014, um 19:30 im Nebenzimmer des Restaurants Alexis Sorbas, Schlachthausstraße 29, in Günzburg, statt.

 

by Piratenpartei Schwaben at 15. April 2014 07:00 PM

Christian Hufgards Blog

Gefion, bitte entschuldige...

Gefion-Tweet

meinen saudämlichen Tweet. Ich habe die Aussage "Wir gehen erst wenn wir unsere Liste ins EU-Parlament gehievt haben. Soviel Sturheit muss sein." sehr negativ verstanden. Nach ein paar Stunden Nicht-Piraten-Arbeit hoffe ich nun, dass deine Antwort auf Brunos Aussage positiv gemeint war.

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by musikpirat at 15. April 2014 03:25 PM

Flaschenpost

Da ist sie: Die neue Bilddatenbank für Piraten

piraten_bilderdatenbank

screenshot: foto.piratenpartei.de

Unter http://foto.piratenpartei.de findet ihr die neue Bilddatenbank, die darauf wartet mit den ‘Perlen’ der Fotografie befüllt zu werden.

Wozu sie gut ist, was in die Datenbank kommen soll und wer sie befüllen wird (natürlich seid ihr auch gefragt) findet sich unter http://foto.piratenpartei.de/blog/. Neben Bildern in allen möglichen Formaten sollen auch Symbolfotos in ihren oft sehr speziellen Formaten gesammelt werden, die in Blogs oft benötigt werden.

Also, schaut sie euch an und behaltet sie im Auge, die neue Bilddatenbank für Piraten und die es werden wollen.

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by Mike_gh at 15. April 2014 08:10 AM

14. April 2014

Piratenpartei Hessen bei Youtube

Demonstration »Stop Watching Us« 12. April 2014 Köln

Demo gegen Überwachung. Bündnis-Webseite: http://cologne.stopwatchingus.info/ #StopWatchingUs!
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by Piratenpartei Hessen at 14. April 2014 09:07 PM

Ennomanes Blog

Mein Netz, dein Netz

Die Netzneutralität ist auf EU-Ebene gesichert, enthält aber noch ein Schlupfloch für die Netzanbieter. Unterdessen streiten Staaten und Konzerne weiterhin um die Kontrolle des Internet, das sich immer weiter vom Ideal eines demokratischen Netzes für alle entfernt.

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by Enno at 14. April 2014 12:15 PM

Wer sanktioniert das Jobcenter?

Eine Petition, die die Abschaffung von Sanktionen für ALG-II-Empfänger forderte, erhielt mehr als 90 000 Unterschriften. Vorige Woche beschäftigte sich der Petitionsausschuss des Bundestags damit.

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by Enno at 14. April 2014 12:13 PM

Raten mit Daten

Beginnt eine Meldung mit »Forscher haben herausgefunden«, hören viele Menschen gleich wieder auf zu lesen. Die eine Studie beweist das eine, die andere das Gegenteil und in den Augen der Öffentlichkeit verschwimmen so Wissenschaft und Esoterik. Ein Grund dafür ist, dass Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen oft nicht einfach zu verstehen sind und richtig interpretiert werden. Das zeigt unter anderem ein Experiment mit einem toten Lachs im Magnetresonanztomographen (MRT). Ein MRT erlaubt detaillierte, dreidimensionale Einblicke in den menschlichen Körper. Unter anderem lassen sich Stoffwechselvorgänge sichtbar machen, die mit der Hirnaktivität in Zusammenhang stehen – dem Gehirn wird gleichsam beim Denken zugesehen.

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by Enno at 14. April 2014 12:11 PM

Lebenslüge Internet

Das Internet sei kaputt – verkündete Sascha Lobo Mitte Januar in einem vielbeachteten Aufsatz in der FAZ. Kaputt deshalb, weil seit den Enthüllungen Edward Snowdens klar sei, dass das Internet nicht mehr eine Befreiungs-, Demokratie- und Emanzipationsmaschine, sondern im Gegenteil zum allumfassenden Überwachungsapparat mutiert sei. »Digitale Kränkung« nennt Sascha Lobo das und erklärt diese zur »vierten Kränkung der Menschheit«. Die ersten drei Kränkungen der Menschheit sind, laut Sigmund Freud, Kopernikus’ Feststellung, dass der Mensch nicht der Mittelpunkt des Universums ist; Darwins Feststellung, dass der Mensch vom Tier abstammt; und Freuds eigene Feststellung, dass der Mensch nicht Herr seiner eigenen Gedanken und Gefühle ist.

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by Enno at 14. April 2014 12:10 PM

Die Abschaffung der Behinderung

Die wachsenden Möglichkeiten, durch Technologie Behinderungen auszugleichen und natürliche Fähigkeiten zu ­verbessern, führen zu einem neuen Verständnis von Normalität und Behinderung – nicht aber zu einem Ende der ­Diskriminierung.

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by Enno at 14. April 2014 12:08 PM

Gedanken zum Diktat

Wie werden wir in der Zukunft schreiben? Verschiedenste Schreibgeräte wurden bereits erfunden, trotzdem tippen wir weiterhin mit den Fingern auf Tastaturen herum. Die Gedankenlesemaschine könnte alles verändern.

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by Enno at 14. April 2014 12:07 PM

Das Geld der Nerds

In Berlin akzeptieren immer mehr Geschäfte Bitcoins als Zahlungsart. Mit der virtuellen Währung, die vor wenigen Jahren von Programmierern geschaffen wurde, kann man Kleider, Burger und Bücher kaufen – oder Drogen. Das geht fast so anonym wie mit Bargeld. Und ganz ohne Zentralbank.

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by Enno at 14. April 2014 12:05 PM

Deutsches Internet? Nein, danke!

Seit Edward Snowden die Totalüberwachung unseres Datenverkehrs durch US-amerikanische und britische Geheimdienste enthüllt hat, bemüht man sich in Deutschland um Schadensbegrenzung. Dabei geht es weniger um den Schaden der Bürgerinnen und Bürger, sondern um das beschädigte Image. Während die Bundesregierung den Skandal für beendet erklärt, weil man schriftlich habe, dass in Deutschland keine Gesetze übertreten worden seien, stehen die großen Internet- und E-Mail-Anbieter vor einem Problem. Ihr Geschäftsmodell fußt unter anderem darauf, dass die Menschen sich E-Mails schicken wollen. Sie haben Angst, dass ihre Kunden das Vertrauen in die Kommunikation per E-Mail verlieren.

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by Enno at 14. April 2014 12:04 PM

Privatsphäre im Internet: Wie auf dem Dorf

Wer viel im Internet unterwegs ist, weiß: E-Mails sind nicht geschützt, ihr Versand gleicht dem einer Postkarte, die von jedem mitgelesen werden kann, der auf dem Weg vom Sender zum Empfänger zufällig einen Blick darauf wirft. Die Struktur des Internet war von Anfang an auf Offenheit ausgelegt. Private Räume kann man darin schaffen, aber man muss das selbst tun und sie entsprechend sichern. Viele Firmen machen das schon lange, sie verwenden etwa abgeschottete Intranets und gestatten von außen nur einen gesicherten Zugang via Virtual Private Network.

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by Enno at 14. April 2014 12:02 PM

Piratenpartei LV Bremen Pressemeldungen

Starkbitter – Fairer Handel mit Makel

Ein Gastbeitrag von Bianca Wennemann, stellvertretende Vorsitzende im Kreisverband Bremen-Stadt.

Kaum hat sich eins den letzten Krokantkrümel der Weihnachtssüßigkeiten zwischen den Zähnen rausgepult, da schimmert und glänzt es in den Geschäften schon wieder in vielen Farben in Form von Hasen, Eiern und allem Möglichen: Das Osterfest steht vor der Tür.

Und wie es bei Festen so üblich ist, gibt es viel gutes Essen. Und zu Ostern auch vor allem reichlich Schokolade, das kennen wir alle, und sie gehört zu Ostern wie der Osterhase. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen, im Gegenteil: Schokolade ist schließlich großartig! Sie beschert uns Glücksgefühle, sie enthält Inhaltsstoffe, die sich positiv auf unsere Zellen auswirken, und schmeckt in so vielen Facetten fantastisch.

Nun ist Schokolade, oder genauer gesagt Kakao kein Nahrungsmittel, welches unsereins einfach auf dem Balkon oder im heimischen Gemüsebeet anpflanzen kann, um dann zur Erntezeit hemmungslos dem Genuss zu frönen. Leider. Wir müssen also unseren geliebten Kakao aus den Ländern und Regionen beziehen, in denen er wächst: Von der Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria und Kamerun, wie auch Ecuador, Peru, Teile der Karibik und Brasilien. Aus Entwicklungs- oder Schwellenländern.

Nun ist es aber nicht so, dass wir, weil wir so gern Schokolade essen und den Kakao (wie auch viele andere Lebensmittel) nicht selbst anbauen können, gerne bereit sind dementsprechend gute Preise dafür zu bezahlen. Weit gefehlt! Wir wollen, wen überrascht es, vor allem dass die Schokolade billig ist. Gesagt – getan, oder anders ausgedrückt: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Wir genießen preisgünstig auf Kosten anderer.

Um diesem Satz, der ja vermutlich niemanden mehr erschüttert, etwas mehr Substanz zu verleihen, lasst uns uns einmal klarmachen wie ein Leben als Kakaobauer*in aussieht:

Er*Sie verdient etwa 1,25 Dollar am Tag; ein Leben in extremer Armut. Bei diesem „Einkommen“ kann selbstverständlich nicht eins der Kinder die Schule besuchen. Also arbeiten auch die Kinder auf der Plantage, statt die Chance auf eine bessere Zukunft durch Bildung zu bekommen. Durch die Not des Überlebens, die die Familien fest umklammert, muss die Umwelt die Rechnung zahlen. Böden werden ausgelaugt, Wälder gerodet, Gifte eingesetzt.

Damit wir zu Ostern zu günstigen Preisen aus dem Vollen schöpfen können. Und vielleicht auch noch zum Feste für den Schutz des Regenwalds spenden, während wir die günstigen Schokoeier verspeisen.

Ich frage mich: Wie geht das höchste christliche Fest zusammen, mit dem Schokoladenkonsum auf Kosten der Armen und der Umwelt? Ist das nicht eine unsägliche Doppelmoral? Nicht nur auf ein einziges Fest bezogen, sondern überhaupt? Die Antwort lautet ja.

Aber das ist noch nicht alles, denn: Begeben wir uns in einem gut sortierten Lebensmittelhandel auf die Suche nach einem Schoko-Osterhasen aus fair gehandelter Schokolade – also solcher für die die Kakaobauer*innen einen fairen Lohn erhalten, von dem ein menschenwürdiges Leben möglich ist, die Kinder zu Schule gehen können und die Umwelt nachhaltig geschont und geschützt wird – dann finden wir: Nichts. Allerhöchstens eine Tafel Vollmilchschokolade. Aber weit und breit keinen Hasen.

Bitte unterzeichnen!
Hier könnt ihr eine Petition unterzeichnen, die faire Bezahlung, Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten und Umweltstandards forder!

Das möchte ich an dieser Stelle einmal so wirken lassen, und nochmal an oben erwähntes erinnern.

Bremen ist 2011 zur Hauptstadt des fairen Handels ernannt worden. Und wir haben in Bremen einen namhaften Schokoladenhersteller mit langer Tradition. Und jetzt muss ich leider schreiben: Ich warte immer noch auf die Fair Trade Osterhasen, Ostereier und Pralinen aus dem Hause Hachez.

Wann können wir die endlich kaufen und fair feiern? Warum gibt es die immer noch nicht? Was ist die Erklärung? Das würde mich mal interessieren.

by Rob Wessel at 14. April 2014 08:00 AM

Dirk Hillbrechts Blog

Die Piratenpartei — Rettung möglich oder ist’s vorbei?

Die Piratenpartei gibt zurzeit wenig Grund zum Freuen. Auf Bundesebene hat es den Vorstand zerlegt — das ist schonmal schlecht. Ein außerordentlicher Parteitag soll’s richten — das könnte es besser machen. Nennenswerte Teile der Partei tun aber gerade alles dafür, dass auch dieser Schritt möglichst desaströs daherkommt. Ich möchte die zwei wichtigen Punkte erläutern:

1) Debattenkultur

Foren und Nachrichtendienste quellen im Zuge der Vorbereitungen zum Parteitag schon wieder über vor übelmeinenden Unterstellungen gegen den verbliebenen Restvorstand. Bereits mehrfach konnte ich von lautstark vorgetregenen Meinungen lesen und hören, die das gesamte Vorgehen des Vorstandes für nicht satzungskonform oder von destruktiven Motiven getrieben abkanzelten und dabei hämisch anmerkten, die „Kosten für den außerordentlichen Parteitag müssten die dann wohl selbst zahlen — 100.000 EUR, hehehe!”

Abgesehen davon, dass ich ganz persönlich das Vorgehen des kommissarischen Restvorstandes für durchaus vertretbar halte — was bezwecken die parteiinternen Anti-Vorstandslautsprecher mit ihrem Vorgehen? Wollt ihr jetzt einen Parteitag mit Vorstandsneuwahl oder nicht? Soll es mit dieser Partei weitergehen? Dann brauchen wir wohl eine neue Führungsspitze, das heißt einen neuen Bundesvorstand.

Und dann diese Diskussion um „außerordentlichen” und „nicht außerordentlichen Parteitag”, die von einigen mit erstaunlichem Elan geführt wird. Es ist, denke ich, richtig und wichtig, dass ein Vorstand — und sei es auch nur ein kommissarisch arbeitender Rumpfvorstand — der Partei die Möglichkeit geben will, so früh wie möglich auch wieder inhaltlich zu diskutieren und Entscheidungen zu fällen. Dagegen mit juristisch angehauchtem Winkeladvokatentum zu wettern lässt mich erstaunt zurück — wollt ihr nicht inhaltlich diskutieren? Wollt ihr keine Beschlüsse?

Insgesamt gibt die Piratenpartei hier meines Erachtens ein erschreckendes Bild nach außen ab: Statt inhaltlicher oder programmatischer Arbeit und Aussagen gibt es interne Streitigkeiten. Und diese lassen sowohl eine irgendwie erahnbare strategische Richtung vermissen als auch — mal wieder — an vielen Stellen die Grundzüge sozialadäquaten Verhaltens. Statt — auch harscher — inhaltlicher Kritik wird mit persönlichen Angriffen und Unterstellungen auf unterster Kategorie hantiert. Debattenkultur? Fehlanzeige.

2) Inhaltlicher Anspruch

In Halle soll nun Mitte Juni ein neuer Vorstand gewählt werden. Ich frage mich: Wer soll da rein? Und: In welche Richtung soll das eigentlich gehen. Verschiedentlich geht momentan die Theorie um, die Piratenpartei würde „von links gekapert”. Ich kann nicht abschließend beurteilen, ob das der Fall ist oder nicht. Was mir aber auffällt: Was auch immer da „von links” an politischen Inhalten hineinschwappt — es verdrängt nichts. Einen inhaltlichen Anspruch scheinen nämlich große Teile dieser Partei nicht zu haben.

Schon das Schweigen rund um die NSA-Vorgänge und Edward Snowden war ja letztes Jahr nicht zu überhören. Das Thema geistert nun mittlerweile seit Monaten durch die Gesellschaft — aber immer schön an den Piraten vorbei. Inhaltliche Setzungen sind kaum zu vernehmen. Letzte Woche wurde auf europäischer Ebene die verniedlichend „Vorratsdatenspeicherung” genannte Totalüberwachung der Bevölkerung höchstrichterlich gestoppt — kein Widerhall in der Piratenpartei. Rot-grün arbeitet sich an diesem Urteil ab. Piratenpartei: Nichts. In den USA steht im Mai das Softwarepatentwesen vor dem Supreme Court. Interesse innerhalb der Piratenpartei: Null. Mit der C3S geht eine Gema-Konkurrenz an den Start, die mittelfristig mit diversen Ärgernissen in der deutschen Rechtssprechung — Stichwort: Gema-Vermutung — aufräumen könnte. Piratenpartei dazu: Schweigen.

Und damit meine ich nicht mal, dass es keine öffentlich wahrnehmbaren Äußerungen der Piratenpartei dazu gibt. Auch innerhalb der Partei findet keine Diskussion statt. Die Mailinglisten — seit Jahren schon im Niedergang begriffen — sind so gut wie tot, wenn es um inhaltliche Diskussionen geht. Weithin beachtete Diskussionsbeiträge einzelner Piraten, die zum Beispiel durch Vorstände oder andere Piraten „mit Standing” verbreitet würden, gibt es auch nicht. Es scheint auch überhaupt kein Interesse an diesen Themen vorhanden zu sein. Den Themen übrigens, deretwegen die Partei 2006 gegründet wurde.

Und das macht es für mich auch so schwer, positiv nach Halle zu schauen. Ok, wir mögen einen neuen Vorstand wählen. Aber inhaltliche Arbeit passiert nur allein dadurch kein bisschen. Und: Ich wüsste momentan auch überhaupt nicht, wen ich in so einem Vorstand sehen möchte. Wo sind zumindest größtenteils bundesweit bekannte Piraten, die sich für ein Vorstandsamt zur Verfügung stellen wollen; Piraten, von denen man zumindest eine fundierte Ahnung hat, wofür sie stehen; und Piraten, die innerhalb der Partei einen neuen Konsens moderieren und gestalten können, der uns allen ein Leitfaden sein kann, in welche Richtung wir mit dem großen Piratenschiff in Zukunft segeln wollen. Gemeinsam segeln wollen.

Mir fällt da momentan niemand ein. Und wenn mir jemand einfiele: Will sich wirklich jemand zum Vortänzer eines Haufens aufschwingen, der ihn im Zweifelsfall in schwierigen Situationen nicht unterstützt, sondern genussvoll über die Planke laufen lässt? Ich war selbst mal Bundesvorsitzender, schon damals — 2008 — hatte das etwas enorm Nervenzehrendes und das ist definitiv nicht besser geworden.

Deshalb ist meine Erwartung an Halle und an die Zeit danach äußerst verhalten: Sicher, wir mögen dort einen neuen Vorstand wählen. Aber ein neuer Vorstand allein reicht nicht. Und ich sehe momentan nicht, dass wir den Rest so gewuppt bekommen, dass die Piratenpartei wieder zu einer ernst zu nehmenden politischen Kraft in Deutschland wird. Deshalb bin ich übrigens 2006 mal Mitglied geworden.

Ich muss also zu meinem großen Bedauern festhalten, dass ich momentan ratlos bin und nicht weiß, ob und wie die Piratenpartei wieder flott zu bekommen ist.

by Dirk Hillbrecht at 14. April 2014 07:00 AM

13. April 2014

Piraten Ulm

Spendenaufruf zur Kommunalwahl für “Ulm hoch 3″

Bei Kommunalwahlen 2014 tritt die Piratenpartei Ulm/Alb-Donau-Kreis selber nicht direkt an, sondern unterstützt die Listen “Ulm hoch 3” und “Junges Ehingen”, auf welchen Piraten kandidieren. Wenn du ihren Wahlkampf unterstützen willst, spende an das unten genannte Konto mit dem genauen Verwendungszweck, gib dazu bitte deine Adresse an.

Verwendungszweck: Spende Ulmhoch3 / Spende Junges Ehingen, “Max Mustermann, Adresse”

Ein Europawahlkampf kostet Geld und als kleine Partei haben wir davon natürlich nicht so viel wie andere Parteien. Wenn du unseren Wahlkampf unterstützen willst, freuen wir uns über eine Spende.

Verwendungszweck: Spende Europawahlkampf, “Max Mustermann, Adresse”

Ab einer Spende von 200 Euro bekommst du automatisch eine Spendenbescheinigung von uns. Unter einem Betrag von 200 Euro bekommst du auf Anfrage selbstverständlich auch eine!

Bankverbindung
Institut VR-Bank Langenau-Ulmer-Alb eG
Kontoinhaber Piratenpartei Ulm/Alb-Donau-Kreis
Kontonummer 468718001
Bankleitzahl 630 614 86
BIC GENODES1LBK
IBAN DE60 6306 1486 0468 7180 01

by Carsten at 13. April 2014 08:24 PM

Flaschenpost

Plakataktion rückt München näher an Europa

Das

Das “Klinikum rechts der Isar” – näher an Europa | CC BY 3.0 Dr. Gabriele Berg

Wer in diesen Tagen durch München läuft, fühlt sich wie in Frankreich, Kroatien, Schweden, Belgien oder Österreich. Denn die Piraten in München recyceln für den Wahlkampf Motive anderer Piratenparteien. Bei der Entscheidung für die “auswärtigen” Plakate dürfte auch die Kritik der Basis an den Plakaten der SG Gestaltung eine Rolle gespielt haben. Denn die eigenen Plakate für den Europawahlkampf gefallen nicht jedem. Gerade bayrische Piraten treten laut aus dem Chor der Kritiker heraus. In München scheint ein Hack gefunden zu sein, der es erlaubt im Wahlkampf zu plakatieren ohne die ungeliebten Plakate aufhängen zu müssen. Dabei ernteten die verschmähten deutschen Wahlplakate durchaus auch Lob. So schrieb der Fachblog Design Tagebuch:

Die Gestaltung der Plakate folgt [...] klaren, nachvollziehbaren Regeln. Das mittlerweile etablierte Farbkonzept aus Orange und Blau sorgt für Einheitlichkeit, ebenso der grafische Duktus innerhalb der Motive, die, wie schon bei den Grünen, von der Darstellung von Personen hin zu der Abbildung von Gegenständen wechseln.

Beim recyceln der Motive anderer Piratenparteien gehen die Münchner bewusst ein Risiko ein: Die Plakate sind unterschiedlich gestaltet, das Orange der deutschen Piratenpartei sucht man vergeblich, da in anderen Ländern lila vorherrscht. Mit der Auswahl der Motive sowie der Beschränkung auf wenige Plakate wurde das Risiko jedoch minimiert, vor allem da der untere Bereich eingedeutscht wurde.

Florian Deissenrieder, als Kreisvorsitzender in München für den Europawahlkampf verantwortlich sagt dazu:

“Die Piraten treten diese Wahl unter dem Motto “Europa.Grenzenlos” an. Auch bei den Plakaten soll es keine Barrieren geben. Wir wollen unsere gemeinsamen Ideen ins EU- Parlament tragen; deshalb hängen wir Plakate anderer europäischer Piratenparteien auf. Mehr Europa geht nicht.

Wir sind eine internationale Partei mit gemeinsamen Ideen. Die Plakate sollen diesen Zusammenhalt symbolisch darstellen, denn nicht zuletzt haben wir im März die europäische Piratenpartei gegründet. Wir machen Politiküber die Grenzen hinaus, für ein gemeinsames Europa.

In München wird jetzt fleißig plakatiert. Viele Plakatständer standen noch von der Kommunalwahl und mussten nur mit einem neuen Motiv versehen werden. Dass diese Motive das europäische Lebensgefühl der Piraten ausdrücken färbt hoffentlich auf die Wähler ab. Ob sie dann orange oder lila wählen ist egal, solange neben dem Kreuz “Piratenpartei” steht.

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by Michael Renner at 13. April 2014 04:56 PM