Piraten-Planet

30. August 2014

Piratenpartei BzV Schwaben

Kreisverband Allgäu-Bodensee unterstützt den Wahlkampf in Vorarlberg

Am 21. September sind Landtagswahlen in Vorarlberg (AT). Ein kleines aber feines Team hat es geschafft, die erforderlichen Unterstützungsunterschriften zu sammeln. Die Piraten treten nun in allen vier Wahlbezirken (Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz) an.

Der Kreisverband Allgäu-Bodensee hat sich dazu entschlossen, unsere Piraten in Österreich zu unterstützen. Der erste Transport mit Plakaten und Plakatständern, wurde am 30.08.2014 durchgeführt.

Wir ... weiterlesen →

by Ralph Osterkamp at 30. August 2014 05:51 PM

Feder & Herd

Szenen einer Ehe: Nachwuchs

Bernd und Mela sitzen zusammen am Küchentisch und essen zu Abend.

Mela: "Jetzt stell dir doch mal vor: So was Kleines, das uns zwischen den Füßen rumwuselt ..."

Bernd blickt schockiert. Grillenzirpen.

Bernd: zögernd "Kind, Katze oder Roomba?"

Mela: "Roomba, natürlich."

by nospam@example.com (Mela Eckenfels) at 30. August 2014 10:59 AM

29. August 2014

Micha Schmidts Blog

Free-Music-Friday: Pictures

Pictures ist ein Musik-Projekt des Spaniers Enrique Collado, der sich ansonsten auch mit Grafik und Video beschäftigt, was vielleicht die Erklärung des Projektnamens ist. Doch auch musikalisch malt Collado Bilder, seine Instrumentalstücke haben oft Soundtrack-Charakter. Seit 2010 wurden 19 Alben und EPs veröffentlicht, bis auf eine Ausnahme alle unter der Lizenz CC by-nc.

Die Songs werden mit elektronischen Mitteln umgesetzt, es kommt aber auch gern eine akustische Gitarre zum Einsatz. Vom Genre her würde ich es als Indietronic-Wave-Pop bezeichnen, aber es tauchen auch häufig Elemente aus Folk, Klassik und Rock auf, da viele der Alben in sich thematisch geschlossen sind und daher eine eigene musikalische Färbung mitbringen. Die letzte EP “Sunrise” ist beispielsweise fernöstlich angehaucht:

Sunrise by Pictures

Und auch unter den anderen Werken ist viel hörenswertes zu entdecken, z. B. die Alben “War“, “Blumen und Maschinen” und “Parked“. Alle Alben und EPs sind als kostenlose Downloads erhältlich, “War” auch bei iTunes und Google Play.

Enrique Collado im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Twitter | Vimeo | Youtube

by Micha at 29. August 2014 01:00 PM

Musik klarmachen zum Ändern

Pictures

Pictures

Pictures ist ein Musik-Projekt des Spaniers Enrique Collado, der sich ansonsten auch mit Grafik und Video beschäftigt, was vielleicht die Erklärung des Projektnamens ist. Doch auch musikalisch malt Collado Bilder, seine Instrumentalstücke haben oft Soundtrack-Charakter. Seit 2010 wurden 19 Alben und EPs veröffentlicht, bis auf eine Ausnahme alle unter der Lizenz CC by-nc.

Weiterlesen

by Micha at 29. August 2014 01:00 PM

Tauss Gezwitscher

Putin und die Ukraine

Außer der Überschrift kann man der Einschätzung von Frank Lübberding in Carta („Putin und die Realpolitik“) im Wesentlichen zustimmen. Allerdings löst sich auch Lübbberding, wie besagte Überschrift zeigt,  nicht völlig aus dem einseitigen „Putin-ist-böse-und-verantwortlich“ Mainstream des hiesigen Journalismus. Denn ungeachtet, wer in der Ostukraine mit welchem Pass kämpft: Längst terrorisisieren bewaffnete und privat finanzierte Söldner der Oligarchen die Menschen in der Ostukraine. Die noch fahrtüchtige ukrainische Restarmee paradiert derweil fröhlich feiertags in Kiev.
Die Probleme sind von Lübberding dessen ungeachtet gut auf den Punkt gebracht. Allerdings wird mit jedem Schuss, den das Kiever Regime auf die Ostukraine abfeuern lässt, Putins Position stärker (bzw. innerhalb Russlands der Druck der Nationalisten auf ihn größer). Seine Möglichkeiten zum „realpolitischen“ Handeln werden so also schwächer statt stärker.
Wenn eine föderalisierte, statt geteilter, Ukraine an der Nahtstelle EU/ Russland überhaupt noch eine reelle und winzige (Zukunfts-)Chance haben soll, muss der Beschuss der Ostukraine seitens der Kiever Freischärler sofort und bedingungslos aufhören und es müssen internationale Friedensverhandlungen zur Zukunft der Ukraine einschließlich der Energiefrage beginnen. Und zwar ohne “Wenn” und “Aber” seitens des Kiever Regimes und unter Beteiligung der “Seperatisten”.
Gleichzeitig sind dann die Sanktionen des Westens und die russischen Gegenreaktionen zurückzufahren. Bisher sieht es aber nicht so aus, als ob der Westen das versteht oder dass sich hier endlich die besonneneren Kräfte gegen die kalten Krieger im NATO- Hauptquartier, in Washington und Brüssel durchsetzen könnten.
Dann aber wäre das Szenario der nächsten Monate und Jahre klar: Die Ukraine wird geteilt. Es gibt dann einen neuen eisernen Vorhang mitten in Europa und die NATO hat endlich ihr ersehntes Feindbild zurückgewonnen.
Wahrscheinlich war und ist dies, inclusive der NATO- Ausweitung, auch Ziel und Zweck der gezielten us- amerikanischen Destabilisierung der Ukraine unter freundlicher Mitwirkung der EU.
ALLES lässt sich schließlich nicht mehr allein mit Dilettantismus in Brüssel und Washington erklären……Aber erst recht nicht mit Putin.

by Jörg Tauss at 29. August 2014 11:52 AM

28. August 2014

Piratenpartei Köln

„Köln mobil 2025″ – Fahrscheinloser ÖPNV nur eine Randnotiz wert?

Die Stadt Köln hat erstmals seit 1992 wieder ein neues Verkehrskonzept veröffentlicht. [1] Das Strategiepapier trägt den klangvollen Namen „Köln mobil 2025″. Die Kölner PIRATEN hatten sich schon im Kommunalwahlkampf intensiv mit der Verbesserung des ÖPNV  auseinandergesetzt und waren daher besonders gespannt auf die Leitlinien in dem Papier.

Die Straßen und Brücken sind marode, die Radwege beschädigt und unvollständig, der ÖPNV ausbaufähig. Da ist klar, dass sich etwas ändern muss, damit Köln auch weiterhin ein attraktiver und konkurrenzfähiger Wohn- und Wirtschaftsstandort bleibt. Deshalb stellte die Stadt Köln nun ihr Strategiepapier „Köln mobil 2025″ vor, das Analysen der gegenwärtigen Situation sowie Leitziele für die Zukunft bietet.

Die Kölner PIRATEN setzen sich für einen Fahrscheinlosen ÖPNV ein. Was noch vor ein paar Jahren als “Spinnerei” abgetan wurde, findet inzwischen auch in den Medien durchaus positive Resonanz, denn in verschiedenen Städten in Europa wurde dieses Modell bereits erfolgreich umgesetzt.

Leider geht „Köln mobil 2025″ nur am Rande darauf ein und kommt zu dem Schluss:  „Allerdings sind die bisher vorgestellten Ideen nicht umsetzungsreif. Es bedarf noch in erheblichem Umfang der Klärung offener Fragen, bevor das Bürgerticket als ernsthafte Alternative zur derzeitigen Nutzerfinanzierung gelten kann.” (S. 21)

Die PIRATEN sehen das anders. So wurde etwa in der belgischen Stadt Hasselt der fahrscheinlose ÖPNV 16 Jahre lang erfolgreich praktiziert und erst nach einem politischen Wechsel im Rat 2013 wieder abgeschafft.

Deshalb fordern die PIRATEN auch für Köln ein Gutachten zum fahrscheinlosen Nahverkehr, wie es Osnabrück (im Strategiepapier unerwähnt) gerade in Auftrag gegeben hat. [2] Fahrscheinlos darf nicht bereits im Vorfeld ausgeklammert werden.

Landesweit haben die PIRATEN im Landtag eine Enquete-Kommission einberufen, die diese Punkte auch über Köln hinaus behandelt. [3] Und in Köln werden sie an diesem Sonntag (31.08.) auch beim Tag des guten Lebens in Ehrenfeld [4] wieder ab 11 Uhr mit einem Pavillion zum Thema Fahrscheinloser ÖPNV und Fahradkonzept vertreten sein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

[1]  http://www1.wdr.de/studio/koeln/koelnmobil106.pdf

[2]  http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/495417/stadt-osnabruck-pruft-fahrscheinlosen-nahverkehr

[3]  http://www.piratenfraktion-nrw.de/2014/07/oliver-bayer-zur-einrichtung-einer-enquete-kommission-zur-finanzierung-des-opnv-2/

[4]  http://www.tagdesgutenlebens.de/

 

by Yvonne Plum at 28. August 2014 02:00 PM

Andis Blog

Statistics, you’re doing it wrong

Dieser Text ist eine Replik auf eine englischsprachige TV-Sendung und daher in Englisch verfasst. Der Inhalt ist aber auch in Europa von Relevanz.

The article is long, I know that, but please consider reading it whole before jumping to conclusion0s. Thank you.

I am German but I have some rudimentary interest in US politics. The last episode of »Last Week Tonight with John Oliver« ran a story that made me want to discuss statistics a bit. We all have heard about the tragic events in Ferguson and its background of racial discrimination by the local police, especially the racial profiling. I once asked some random people on 4chan who defended this practice, why they think it was justified. I got a lot of answers that used very compelling arguments rooted in freely available data. The following argument I want to present is not what I got, but it is what I made of it with data I could find on my own.

Let us take a look at the FBI criminal statistics, e.g. the murder statistics. The argument would also work with other statistics, but I think we can agree that murder is one of the (if not the) most serious crimes. As we can see in 2011 most of the murder offenders whose race was recorded are either white or black, which is no wonder, since those are the two biggest racial demographics in the US. There were 4729 white murder offenders and 5486 black ones. This means for every 100 white murder offenders, there were 116 black ones. These numbers get far worse, if you compare them to their respective base populations[1]. This means 0.002% of whites and 0.014% of blacks became murder offenders, i.e. blacks are about 7 times more likely to become murderers than whites. So it is justified that blacks are watched more by the police than whites.

If you think this argument, which we shall call the »murder argument«, is (racist) nonsense, you are right. Most people who opposed the argument then on 4chan tried to make the (IMHO weak) point, that even if blacks are more likely to commit crimes, they should not be watched more. The point I want to make is, that the premise itself is false because it makes three basic statistical errors, which I want to explain now.

The overvaluation of single indicators

People often search for single indicators to assess problems. We see that in companies using so called »key performance indicators« and in political discussions. The murder argument is such a single indicator. But this single indicator fails to paint a comprehensive picture of the situation. If hypothetically the black offenders would mainly be repeat offenders and the white ones mainly first time offenders, that would mean that white people are way more prone to murder than previously estimated. So this one single indicator, tells us little to nothing.

The Correlation-causation-fallacy

One of the most basic statistical errors, that is even made by many scientist, is the idea, that correlation implies causation. Simply speaking, two attributes are correlated, if they often show up together, like in the murder argument, the skin color and the fact if the person is a murder offender. But just because two attributes are correlated, this does not mean, there is a causation between these two.

Most people would think, the idea that the murder argument implys that being likely to kill someone causes you to have black skin, is ridicoulus. But for some reason many people find it perfectly reasonable to conclude, that having black skin causes you to be more likely to kill someone.

In my own political experience, people like simple answers to complex problems. They like to hear simple cause and effect relations, like being black makes you more likely to kill someone. But reality is often not that simple and there is a vast number of different intertwined causes for each different effect. Another possible (and still way too simple) explanation for the numbers in the murder argument could be, that black people are more likely to be poor and that poor people are more likely to commit murder. In this case suddenly the cause is not race, but wealth. This can be best illustrated and therefore leads us to the last error.

Simpson’s paradox

Simpson’s paradox is an apparent statiscal anomaly caused by the two errors we have seen so far. To explain this, we use a simple, fictional text book example, which was slighty modified to fit the murder argument. Let’s assume there are 200000 people living in a county, all of which are either black or white. The murder statistics are as follows:

TOTAL population offenders offenders/population
white 140000 59 0.042%
black 60000 51 0.085%

Looks like this county has a murder problem and that blacks are more than twice as likely to commit murder than whites. But let’s add another factor into the analysis and roughly group the people into a poor and a rich class. Now the data looks as follows:

POOR population offenders offenders/population
white 50000 50 0.1%
black 50000 50 0.1%
RICH population offenders offenders/population
white 90000 9 0.01%
black 10000 1 0.01%

As we can see, in both groups the relative frequency of offenders is identical. This seems to be a contradiction to the total numbers, but it is not. We see a strong correlation between wealth and number of murder offenders in the detailed data, but no correlation between race and number of murder offenders. If we aggregate to the total data and therefore lose the wealth information, the latter correlation suddenly seems to exist. This is because there is also a strong correlation between wealth and race (90% of rich people are white). So the total data falsely attributes the correlation of the number of murder offenders with wealth to race instead.

So even when we speak only of correlations and avoid the correlation-causation-fallacy, we can still draw false conclusions about correlations, when we aggregate the data too much, for example into a single indicator.

Interim conclusion

In the murder argument we saw an example for bad statistics. Even though the numbers are sound, the conclusions drawn from them are not. But this example is not an argument, that using statistics for fact based policy making is not possible. To the contrary, I am all for fact based policy making. But we cannot aggregate complex problems into simple numbers to draw simple solutions from, but rather have to understand the problems’ complex cause and effect relationships. Therefore it is necessary to determine the most important causes (the »signal«) and distinguish them from weak causes / pure randomness (the »noise«). After that these determined causes can be the topic of political debate.

The second example

After all the talk about the example why crime statistics do not justify racial profiling you might be surprised, that John Oliver’s segment on Ferguson, was not the reason why I wanted to write this article. The actual reason was the later segment on equal pay.

I wrote the entire first half of this article to illustrate the statiscal fallacies on an example, that would make it easy for a more liberal audience (which I assume to be the major part of Oliver’s crowd, me included, I am a big fan) to follow. But not only hard right-wing conservatives like those guys I met on 4chan misuse statistics if it fits their political narrative, liberals do too. Oliver’s equal pay segment is the best example.

The »77 cents on the dollar«-figure which is widely used in the media, is a comparison of median income values and therefore a simplified single indicator, that has the same meaning as the murder argument (few to nothing). Oliver actively discourages analysis of the causes for the wage gap, mocks journalists trying to report more sophisticated figures and basically advocates for measuring everything on the single indicator (which he adjusts to an 83 cents figure).

For example he uses a metaphor to explain why it does not matter how big the pay gap is. If someone had taken a dump on his desk, he would not care if it is 6 inches or 2 inches long, he does not want crap on his desk. This propagates the single cause fallacy (on person taking one dump on his desk). To be more realistic, there would have to be a huge pile of stuff on his desk, some of it being crap of different shapes and sizes from different people, some being just dust (noise) and some being choclate (stuff that looks like crap but is not inherently bad). Part of a statistical analysis would be to seperate all the different stuff on the desk, finding out what is actual crap and what we would have to do for each crapping person to stop crapping. Sounds disgusting? Well, complex problems need complex solutions.

In another segment a fake ad for 83 cent bills to pay female employes was shown. This is statistical nonsense on so many levels, since this 83 cent figure is just an average single point estimator. To be statistically sound, each employe would need a special bill, one being paid in 83 cent bills, another in a 123 cent bill, the next with a 98 cent bill and so on for every employe male or female.

Advocating to measure policy on this one single indicator, is scientifically speaking at least careless. Going back to the murder argument, we could tell white people to commit more murders. This would straighten the figure, but would probably be crowned the most stupid politcal idea in human history. A less stupid but IMHO still very bad idea would be to straighten the pay gap figure by introducing legislation that would oblige employers to discriminate men.

The simple fact is, that the whole pay gap issue is a very complex problem, that has a lot of different causes. We have a very good idea about some of those, but still about 5 to 8 cents of the pay gap figure is unexplained. And by the way, unexplained means that we do not know where it came from, not that this is the result of gender discrimination. To properly get rid of the pay gap, we have to address a lot of different issues, many of which are hardly solvable by legislation, e.g.

  • we have to encourage girls and women to be willing to take more risk in their career decision, e.g. majoring in computer science and engeneering instead of social sciences and education
  • we have to distribute the burden of child care onto both genders[2]

Final conclusion

I actually think John Oliver and his writers are trying to make a very important point. But advocating oversimplification of statistical numbers just because it fits a »good« political narrative is wrong. I do not think Last Week Tonight is hostile to science, the segment were they debunked the idea that climate change is a scientifically disputed fact shows otherwise. But that means I was all the more disappointed, when they repeated the statistically unsound approach to the pay gap problem. But as I said, even scientist often fail with statistics.

Nevertheless, I think the problem of wrong interpretation of statical figures needs to be addressed and this article is my personal take on it.


[1] The demographic data is from 2010 while the crime data is from 2011, so this number is not exact, but should be a pretty good estimator.
[2] Talking about gender in this context means the two major genders. No offense to non-male-female gender people intended.


by Andi at 28. August 2014 10:21 AM

Herbert Rusche Blog

Bericht über Hamas und Gaza im Morgenmagazin




Wahlplakat der Hamas. Auf ihm wird ein „Palästina von der See bis zum Fluss“ gefordert.
Was passiert dann nach der Vorstellung der Hamas mit Israel?
Die Antwort findet man in der Hamas-Charta...


Meine erste Tätigkeit heute war es, dem Morgenmagazin von ARD, so wie diversen Funkhäusern der ARD, ein Telefax zu schicken.

Telefax an ARD-Morgenmagazin am 28.08.2014 um 07:58 Uhr

Ihr Bericht über Hamas und Gaza

Liebes Morgenmagazin,
das erste, was ich heute Morgen gesehen habe, war Ihr Beirag zu Gaza und Hamas.
Mein Versuch bei Ihnen anzurufen war leider erfolglos, weshalb ich mich per Fax melde.

Warum bringen Sie einen einseitigen Bericht über die Jubelveranstaltung der Hamas und erwähnen mit keinem Wort die tausende von Raketen, welche die Hamas in den vergangenen Jahren auf Israel abgeschossen hat?
Warum erwähnen Sie mit keinem Wort die Kriegsverbrechen der Hamas, indem diese israelische Zivilisten beschießen und über Tunnel bewaffnete Kämpfer und Selbstmordattentäter nach Israel schleusen?
Warum lassen Sie die Hamas-Vertreter unkommentiert Statements abgeben in denen eindeutig das Existenzrecht Israels bestritten wird, ein "Marsch auf Jerusalem" angekündigt wird und in denen wahrheitswidrig behauptet wird, das Israel Gaza besetzt hält?
Warum erwähnen Sie nicht, dass die Hamas auch unter der eigenen Bevölkerung in Gaza Angst und Schrecken verbreitet, indem sei Raketen in Schulen und vermutlich auch in Moscheen und Krankenhäusern unterbringt um diese dann zu Hunderten aus bewohntem Gebiet abzuschießen womit sie die Gegenschläge der Israelis genau dort hin führen? Angst wird auch geschürt, indem Hamas Menschen vor Moscheen zur Abschreckung in aller Öffentlichkeit und ohne weiteres Verfahren hinrichtet, weil diese angeblich mit Israel zusammen gearbeitet haben.

Ich bin sicher niemand, der wegen jeder Kleinigkeit und jeder journalistischen Ungenauigkeit bei einem Sender anruft, aber das ging mir deutlich zu weit, dazu noch von einer "Anstalt des öffentlichen Rechts", welche der Wahrheit und Objektivität verpflichtet ist, wie man meinen sollte.

Kurz, ich bin verärgert, enttäuscht und erwarte anderes von ARD und Morgenmagazin.

Mit Grüßen

Herbert Rusche aus Frankfurt am Main

P.S. Erlaube mir noch den Link zur Hamas Charta in deutscher Sprache zu Ihrer gefälligen Kenntnis anzuhängen:

Hamas Charta in deutscher Sprache

sowie einen Artikel aus Wikipedia in dem unter anderem zu lesen ist: (Hamas ist) "eine Organisation, die den Staat Israel mit terroristischen Mitteln beseitigen und einen islamisch theokratischen Staat einrichten will" und welcher deutlich macht, warum es besonders peinlich ist, dass ausgerechnet deutsche Medien eine Gruppe bewerben, die den Tod aller Juden fordert, sowie den Holocaust leugnet (welches in Deutschland schwere Straftaten sind):

Wikipedia zu Hamas

Holocaustleugnung der Hamas

by Herbert Rusche (noreply@blogger.com) at 28. August 2014 10:58 AM

Flaschenpost

Konferenz Demokratische Wirtschaft unter dem Motto “Wer macht das WIR in Wirtschaft?”

Demokratische Wirtschaftsordnung | CC BY fbordfeld@piratenfraktion-berlin.de

Demokratische Wirtschaftsordnung | CC BY fbordfeld@piratenfraktion-berlin.de

Am 19. und 20. September 2014 veranstaltet die Piratenfraktion Berlin im Abgeordnetenhaus eine Konferenz zum Thema Demokratische Wirtschaft. In Workshops und Vorträgen gehen die Berliner PIRATEN mit ihren Gästen der Frage nach, wie die demokratische Kontrolle im Wirtschaftssektor verbessert werden kann. Auch Alternativen zu bisherigen Wirtschaftsmodellen werden diskutiert. Im Fokus stehen dabei Privatisierungs- und Rekommunalisierungstendenzen, der Bereich Commons- und Gemeingüter sowie Genossenschaftsmodelle. Wir stellten aus diesem Anlass einige Fragen an Fabio Reinhardt, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.

Flaschenpost: Wer veranstaltet diese Konferenz?

Fabio Reinhardt: Die Piratenfraktion Berlin. Ich bin für dieses Thema beauftragt, was sich so speziell in keinem Ausschuss (bzw. in vielen) widerspiegelt, und werde dabei unterstützt von anderen Abgeordneten, die dazu themenverwandt arbeiten, wie Simon Weiß (Demokratie) und Pavel Mayer (Wirtschaft).9

Flaschenpost: Bedeutet “demokratische Wirtschaft” eine staatliche Einflussnahme in das freie Unternehmertum?

Fabio Reinhardt: Mir ist nicht ganz klar, was das “freie Unternehmertum” ist. Es geht – kurz gesagt – um demokratische Kontrolle und alternative Modelle. Bei der demokratischen Kontrolle geht es primär um landeseigene oder kommunal verwaltete, also kurz: in öffentlicher Hand befindliche Unternehmen, die sich teilweise der Einflussnahme durch die Bürger entziehen. Beispielsweise dadurch, dass die Profitmaximierung als Primärziel dem entgegensteht. Aber natürlich auch um unkontrollierbare internationale Geldflüsse, deren Steuerung wohl undiskutiert sinnvoll ist.

Bei den alternativen Modellen geht es für uns als Fraktion natürlich primär darum, wie man diese steuern oder unterstützen kann (das ist schließlich die Aufgabe von Parlamenten und Regierungen). Aber auch das Kennenlernen und Durchdenken von funktionierenden Modellen ohne Einflussnahme wird eine Rolle spielen. Welcher Appell am Ende stehen wird, steht natürlich auch noch nicht fest. Wir bauen da auf die Neugier und Experimentierfreudigkeit der Teilnehmer_innen.

Flaschenpost: Was bedeutet “demokratisch” letzlich in diesem Zusammenhang? Wählen die Kunden nicht ohnehin was sie kaufen wollen?

Fabio Reinhardt: Es lässt sich natürlich die berechtigte Frage stellen, ob und warum sich nicht einfach die demokratischeren und faireren Modelle über das Prinzip von Angebot und Nachfrage durchsetzen. Das kann zum Beispiel damit zu tun haben, dass der Staat selbst falsche Anreize setzt, sowohl bei der Führung der Unternehmen in öffentlicher Hand, aber auch bei der Wirtschaftsförderung. Die Berliner Regierung hat beispielsweise ganz massiv einen Volksentscheid torpediert, der die Gründung eines Elektrizitätswerks mit Bürgerrat forderte. Dieser wurde letztlich verhindert. Jetzt kann auch nicht herausgefunden werden, ob dieses Modell sich am Markt durchgesetzt hätte. Das kann aber auch damit zu tun haben, dass Gesetze und Regelungen die Entstehung alternativer Modelle durch überbordende Bürokratie erschweren oder verhindern. Aber auch erfolgreiche neue Businessmodelle müssen sich ja erst durch Kommunikation verbreiten, wozu die Konferenz dienen soll. Außerdem ist es mittlerweile in vielen Bereichen so, dass Kunden und Kundinnen neben Qualität und Preis bei ihrem Konsum noch auf andere Faktoren achten, wie gesundheitliche Auswirkungen des Produkts, (Bio-)Anbau- oder Produktionsbedingungen – Stichwort Fairtrade. Für diese Bereiche gibt es auch Gütesiegel aller Art. Für die Beteiligungsstrukturen und Mitbestimmung in den herstellenden Unternehmen und hinter den Produktionsprozessen gilt dies kaum bis gar nicht. Dafür, dass dies beim Kauf berücksichtigt wird, muss sich das natürlich auch deutlich nach außen widerspiegeln, was die Frage aufwirft, warum dieser Faktor nicht stärker und einheitlicher kommuniziert wird?

Flaschenpost: Wer sind die Referenten?

Fabio Reinhardt: Referenten sind Menschen aus Theorie und Praxis. Einige haben sich mit demokratischer Kontrolle von Unternehmen in öffentlicher Hand beschäftigt, wie Dr. Carsten Herzberg, der das von der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Projekt „Demokratische Kontrolle öffentlicher Unternehmen“ leitet. Andere haben selbst schon Jahrzehnte an Erfahrung darin, eigene, selbstbestimmte, alternative Strukturen auszuprobieren wie Uwe Lübbermann, der Geschäftsführer von Premium Cola oder Sebastian Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau. Oder sie wollen Monopole aufbrechen, wie der Vorsitzende des Verwaltungsrats der C3S, Meinhard Starostik, oder Unternehmensdemokratie durch Softwareideen ermöglichen, wie Axel Kistner und Andreas Nitsche, die Erfinder von LiquidFeedback.

Flaschenpost: An wen richtet sich die Konferenz?

Fabio Reinhardt: Die Konferenz richtet sich an alle Menschen, die gerne neue Ideen durchdenken und alte Konzepte in Frage stellen. Der Wissens- und Erfahrungsstand ist dabei erst einmal egal, da anspruchsvolle Denkmodelle und wissenschaftliche Erkenntnisse von spannenden und lehrreichen Erfahrungen aus der Praxis ergänzt werden. Für diejenigen, die befürchten, nicht mithalten zu können, stellen wir vorsorglich im Vorfeld auch Literatur und Leselinks zur Verfügung.

Flaschenpost: Was hat das denn nun eigentlich mit den Piraten zu tun?

Quasi alles! Die Piratenpartei hat sich ja 2006 gegründet, weil der Umgang der Politik mit technischen Entwicklungen katastrophal war und die Einbindung von Menschen in gesellschaftliche Prozesse und Entscheidungen stagnierte. Obwohl der Fokus dabei in der Regel auf direktdemokratischen Entscheidungen wie Volksbegehren liegt, schließt dies natürlich auch Mitbestimmung im Bereich Wirtschaft und demokratische Kontrolle über Produktionsprozesse mit ein. Unsere Konferenz ist damit – wie man so schön sagt – von Kernthemen geprägt. Das betrifft vor allem den Bereich Commons oder Allmende, welcher die Frage nach neuen Formen der gemeinsamen Nutzung stellt und dessen Grundvoraussetzungen sich seit der digitalen Revolution massiv zum Positiven verändert haben. Nicht umsonst treibt Bruno Gert Kramm bei den Piraten die Themen Urheberrecht und Commons zusammen voran. Bruno wird auch auf der Konferenz auftreten und dazu sprechen. Für Piraten aller Themenpräferenzen ist das ein tolles Pflaster, um sich mal wieder mit Gründungsthemen zu beschäftigen und dabei gleichzeitig in ganz neue Ideen und Ansätze einzudringen.

Vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Du bist auch Ansprechpartner für Rückfragen zur Konferenz und zu den angebotenen Workshops. Der Zugang zu allen Konferenzräumen ist barrierefrei. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.

flattr this!

by salzer at 28. August 2014 06:43 AM

27. August 2014

Flaschenpost

Medienmittwoch: Gronkh – P.T. Silent Hills

Video | CC BY Jonathan Dehn

Video | CC BY Jonathan Dehn

Vielen in der Gamerszene ist er inzwischen ein fester Begriff, doch denen, die ihn noch nicht kennen, wollen wir ihn nicht vorenthalten: Den Let’s Player Gronkh. Let’s Plays, also kommentierte Screencasts von Spielern, sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. Der Let’s Player Gronkh ist also zur richtigen Zeit auf den Zug aufgesprungen und hat zur Zeit sage und schreibe über drei Millionen Abonnenten auf seinem YouTube-Kanal. Gronkh macht massig Let’s Plays in verschiedenen Spielen. Von Minecraft über The Forest bis hin zum Playable Teaser von Silent Hills. Letzteres Let’s-Play wollen wir euch heute ans Herz legen.

Silent Hill ist eine bekannte Horrorspiel-Reihe, zu dessen neuestem Teil, dessen Erscheinungsdatum noch nicht klar ist, ein Playable Teaser spielbar ist. Eben diesen zeigt uns Gronkh in seiner unnachahmlichen Art, die das Angucken oft unterhaltsamer macht als das selber spielen. In jedem Fall ist P.T. Silent Hills ein sehr gutes Horror-Spiel, das für einen Playable Teaser auch sehr viel Inhalt besitzt. Horror-Spiele eignen sich ohnehin besonders gut für Let’s Plays, denn die Kommentare der Let’s Player bei erschreckenden Szenen sind meistens sehr amüsant. So auch die Gänsehaut-Momente, die man bei Gronkh miterleben darf.

flattr this!

by Peter Oliver Greza at 27. August 2014 02:15 PM

Blog der Berliner Piraten

Podium – “BER – Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft”

Die Piratenpartei Brandenburg lädt alle am Thema interessierte und betroffene Menschen recht herzlich zur Podiumsdiskussion nach Rangsdorf ein.

Thema: “BER – Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft”

Veranstaltungsort:

Hotel Seebad-Casino
Insel Falkenstein
Am Strand 1
15834 Rangsdorf

Auf Karte Anzeigen

Wann: 29. August 2014

Ablauf:

  • 17:00 Uhr – Grillempfang
  • 17:45 Uhr – Begrüßung der Gäste
  • 17:50 Uhr – Podiumsdiskussion BER-Vergangenheit
  • 18:25 Uhr – Podiumsdiskussion BER-Gegenwart
  • 19.30 Uhr – Podiumsdiskussion BER-Zukunft
  • 20:00 Uhr – Pause
  • 20.10 Uhr – Fragen aus dem Publikum an die Podiumsteilnehmer
  • 20:45 Uhr – Gespräche & Socialising

Teilnehmer:

  • Dietlind Juliane Biesterfeld, SPD, Direktkandidatin WK 25 (*)
  • Dr. Gerhard Kalinka, GRÜNE/B 90, Direktkandidat WK 25 (*)
  • Oliver Mücke, Piratenpartei Brandenburg, Direktkandidat WK 25 (*)
  • Dr. Karin Petersohn, CDU, Direktkandidatin WK 25 (*)
  • Carsten Preuß, DIE LINKE, Direktkandidat WK 25 (*)
  • Klaus Rocher, FDP, Direktkandidat WK 25 (*)
  • Christoph Schulze, BVB / FREIE WÄHLER, Direktkandidat WK 25
  • Martin Delius, Piratenpartei Berlin, 1. Untersuchungsausschuss BER (*)

Publikum:

  • interessierte und vom BER betroffene Menschen
  • Bürgerinitiativen aus Brandenburg und Berlin

Wir bitten Vertreter der Presse, Ihr Erscheinen zeitnah zu bestätigen. Bitte schicken Sie uns auch Ihre technischen Anforderungen. Bei Rückfragen steht Ihnen unser Presseverantwortlicher Harry Hensler gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kontakt:

PIRATEN Brandenburg
presse@piratenbrandenburg.de

+49(0) 3023487841
+49(0) 15204006650

Author: Harry Hensler

zweites Augenpaar: Denis Sabin

by Denis Sabin at 27. August 2014 02:10 PM

Junge Piraten

Vernetzungtreffen der Hochschulpiraten

Wie jeden letzten Sonntag im Monat wollen wir uns auch am 31.08. um 20 Uhr im Mumble der YPE treffen und uns über unsere Arbeit an den Unis und Hochschulen austauschen.

Unsere Tagesordung für Sonntag:

TOP 1: Vorstellungsrunde
TOP 2: Bericht der HSG
TOP 3: Infrastruktur: Wie solls laufen?
TOP 4: Wollen wir ein Reallife-Treffen planen?
TOP 5: Welche HoPo Themen sind an euer Uni wichtig?
TOP 6: Politische Bildung

Infos zum Mumble findet ihr hier.

by Rob Wessel at 27. August 2014 01:55 PM

Alltägliche Wahrheiten

Der Herr Schmidt vom NDR

Beim NDR arbeitet für das Schleswig-Holstein-Magazin ein ganz besonderer Journalist namens Andreas Schmidt. Er berichtet aus dem Landtag von Schleswig-Holstein so, als ob meine Fraktion nicht existieren würde. Das macht er seit Jahren so. Vor zwei Jahren produzierte er einen Beitrag über den “Sommerblues” im Landtag wähend der parlamentarischen Sommerpause. Dazu interviewte er Angehörige aller Landtagsfraktionen – auch mich. Im Beitrag erschienen dann auch alle Fraktionen – außer uns. Damals hielt ich das noch für einen Ausrutscher und habe das nicht dokumentiert. Das hätte ich wohl besser machen sollen. Aber, wer ahnt denn schon, dass es so schlechte Journalisten beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt?

Kurz vor der Sommerpause war dann jedoch meine persönliches Maß an Toleranz übergelaufen und ich habe den Beitrag von Andreas Schmidt zur Nichtwahl Thilo Weicherts als Landesdatenschutzbeauftragten, bei der wir Piraten nicht nur eine entscheidende Rolle gespielt haben, sondern auch gemeinsam mit den anderen Oppositionsfraktionen von CDU und FDP erstmals eine gemeinsame Fraktionssitzung abgehalten haben, dann ins Internet befreit und in meinen YouTube-Channel eingestellt. Hier könnt Ihr Euch anschauen, wie Herr Schmidt darüber informiert:

//www.youtube.com/watch?v=vfGMRQg_j6o

Dass Herr Schmidt das so regelmäßig macht, könnt Ihr Euch im nächsten Beitrag von ihm, den ich soeben für das Internet befreit habe, anschauen. Auch hier hat er mit Torge Schmidt, unserem Fraktionsvorsitzenden, gestern ein Interview geführt. Davon oder dass die Piraten zu dem Vorgang überhaupt eine Meinung haben, berichtet Herr Schmidt wieder einmal nichts.

//www.youtube.com/watch?v=CaJYj2MrE24

Neben den von uns Piraten tatsächlich hausgemachten Problemen sind es insbesondere Journalisten wie der Herr Schmidt, die durch Meinung machendes Weglassen dafür sorgen, dass die Piraten in der Öffentlichkeit nicht gut wahrgenommen werden bzw. wahrgenommen werden können. Beim Schleswig-Holstein-Magazin können das so wie Herr Schmidt allerdings auch andere. Ab sofort werden alle Beiträge dieser Art hier entsprechend gewürdigt.

Wann wurde der journalistische Grundsatz der vollständigen Information eigentlich abgeschafft?

 

by Wolfgang Dudda at 27. August 2014 08:39 AM