Piraten-Planet

24. April 2014

Portal des Bundesvorstands der Piratenpartei Deutschland

Beauftragung Redaktionsleitung SG Presse

Der Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Team oder eine Person auf ehrenamtlicher Basis. Das Zuständige Bundesvorstandsmitglied ist Thorsten Wirth.

Die Aufgaben umfassen:

  • Organisation einer wöchentlichen öffentlichen Redaktionskonferenz
  • Organisation eines Teams zu der Erstellung von zwei-drei Pressemeldungen pro Woche in Absprache mit der Bundespressesprecherin und Einbeziehung der Content Strategy

Anforderungen:

  • Fähigkeit zum strukturierten, selbstständigen Arbeiten
  • Interesse an der Arbeit in der Piratenpartei
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand der Piratenpartei
  • Fähigkeit zum Moderieren und Delegieren
  • Beherrschung des Handwerks, Pressemeldungen zu schreiben

Bewerbungen bitte an christophe.chanhin@piratenpartei.de. Die Bewerbungsfrist endet zunächst am bis 1. Mai 2014, abhängig von der Bewerbungssituation erfolgt gegebenenfalls eine Verlängerung. Wir bitten Dich in der Bewerbung aussagekräftig darzulegen, warum Du glaubst, dafür qualifiziert zu sein.

by Thorsten Wirth at 24. April 2014 12:15 PM

23. April 2014

Piratenpartei LV Bremen Pressemeldungen

Clubkultur statt Verbotskultur

Mit der Schließung der Lightplanke geht ein Stück Bremer Clublandschaft verloren. Übrig bleiben dicht an dicht gestellte Großraumdiskotheken. Die Piratenpartei Bremen-Stadt sieht die Schließung auf Grund der angeblichen Duldung von Drogenkonsum als Bauernopfer einer Pseudo-Prävention und fordert einen Umbruch hin zu einer offenen Drogenpolitik, die auf Aufklärung statt Verbote setzt. Außerdem müssen Freiräume für Musik und Clubkultur in der Stadt Bremen geschaffen werden statt diese, wie im Falle des Zucker-Clubs, noch weiter einzuschränken.

“Während es in Diskotheken allgemein akzeptiert ist, sich alkoholisiert dem kompletten Vollrausch hinzugeben, werden in Clubs wie der Lightplanke Menschen unnötig kriminalisiert.” So Marvin Pollock, Vorsitzender der Piratenpartei Bremen-Stadt. “Wir müssen endlich weg kommen von der aktuell vollkommen willkürlichen Einteilung von Substanzen in legal und illegal hin zu einer wissenschaftlich fundierten Betrachtung psychoaktiver Stoffe. Wer echte Prävention leisten will, leitet Drogen in eine legale und kontrollierte Bahn und hilft Menschen dabei, verantwortungsbewusst mit Substanzen umzugehen.

Kriminalisierung und Ausgrenzung sind die Faktoren, die Leben kosten. Wer das nicht wahr haben will, sollte sich zum Beispiel mit einem Blick auf das portugisische Modell mit der Realität vertraut machen. Einen selbst heraufbeschworenen Drogenkrieg auf dem Rücken seriöser Betreiber auszutragen ist abzulehnen. Inbesondere wenn – wie im vorliegenden Fall – die Vorwürfe scheinbar haltlos sind und von den Betreibern vehement abgestritten werden.”

by Marv at 23. April 2014 07:20 PM

Blog der Berliner Piraten

Racism not welcome anywhere. 26.04. und 01.05. Berlin Nazifrei

Der Landesvorstand Berlin hat beschlossen das Bündnis ‘Berlin nazifrei’ zu unterstützen.

Erneut will die NPD am 1. Mai sowie 26. April in Berlin marschieren. Pünktlich im Vorfeld der Europawahl versuchen die Nazis mit rassistischen Themen zu provozieren und zu punkten. Dem stellen wir uns entgegen! Was für die Nazis in den vergangenen Jahren in der Berliner Innenstadt im Desaster endete, soll ihnen auch diesmal nicht gelingen. Deshalb ruft das Bündnis Berlin Nazifrei zu Blockaden der geplanten Aufmärsche auf.

Traditionslinien der Provokation
Die extreme Rechte nutzt jede Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen. Der 1. Mai als Tag der Arbeiter_innenbewegung ist dabei schon länger im Fokus der Nazis. Damit knüpfen die Nazis von heute an eine Tradition der historischen Nationalsozialisten an, durch Umwidmung linker Kampftage und Symbole Mehrheiten zu gewinnen.

Bereits letztes Jahr marschierte die NPD durch menschenleere Straßen in Schöneweide. Dank des Protestes Hunderter Antifaschist_innen blieben sie isoliert und wurden durch ein massives Polizeiaufgebot begleitet. Dieses Jahr versuchen die Nazis am 26. April und 1. Mai gleich zweimal ihre Hetzparolen auf die Straße zu tragen. Die Route, die für den 26. April angekündigt ist und mitten durch Kreuzberg führt, ist dabei als pure Provokation des verhassten links-alternativ geprägten Stadtteils zu verstehen. Nicht viel anders verhält es sich mit dem geplanten Aufmarsch der Nazis am 1. Mai, wenn sie durch Neukölln marschieren wollen.

Schürhaken der Angst
Aber die Nazis wollen nicht nur ihre politischen Gegner_innen provozieren. Gezielt hetzen sie gegen die Neueröffnung von Heimen für Geflüchtete, das mittlerweile geräumte Camp der Geflüchteten am Berliner Oranienplatz und die besetzte Schule in der Ohlauer Straße in Kreuzberg. Damit spitzen sie allerdings nur zu, was die Berliner CDU und konservative Teile der SPD im Einklang mit der Springerpresse seit Monaten anheizen: Obwohl in großen Teilen der Anwohner_innenschaft akzeptiert, wird auch der nichtigste Anlass genutzt, öffentlich Stimmung gegen die unter prekären Bedingungen Lebenden zu machen. Das zeigen das öffentliche Ringen zwischen Senat und Bezirk um das Camp am Oranienplatz ebenso wie die Razzia in der Schule, bei der ein vermeintlicher Diebstahl einer Bierflasche für den Einsatz eines Sondereinsatzkommandos herhalten musste und bei dem alle Türen im Gebäude zerstört wurden.

Nahtlos knüpft die NPD an eine Stimmung an, die die Verantwortung für Geflüchtete relativiert und Zuwanderung als Problem darstellt – und treibt sie auf die Spitze, wenn sie die Situation der Geflüchteten auf eine Störung der vermeintlich behüteten deutschen Zustände reduziert. Damit spricht sie den Geflüchteten das Bleibe- und letztlich das Existenzrecht ab. Und schafft ein Klima, in dem es zu Anschlägen und Übergriffen kommt wie z.B. in Marzahn-Hellersdorf. Als Hebel für rechtes Gedankengut nutzt sie aktuell vor allem die Ängste der Menschen, wenn Geflüchtete in der Nachbarschaft untergebracht werden sollen. Allerdings hat sowohl Marzahn-Hellersdorf als auch Neukölln-Britz gezeigt, dass sich längst nicht alle Anwohner_innen von der rechten Propaganda beeinflussen lassen.

Naziaufmarsch blockieren
Mit ihren menschenverachtenden Parolen nehmen die Nazis den Angriff auf Leib und Leben zumindest billigend in Kauf. Vor drei Jahren griffen Nazis bei einem Aufmarsch am Mehringdamm Gegendemonstrant_innen und vermeintliche Ausländer_innen an; dieses Jahr führt ihr Aufmarsch zur Geflüchtetenunterkunft in Britz. Weil sie in der Vergangenheit wiederholt unter Beweis gestellt haben, dass der Propaganda immer wieder auch gewalttätige Taten folgen, gilt es, sich den Nazis und Faschist_innen in den Weg zu stellen. Deshalb rufen wir zu Blockaden des Naziaufmarsches auf. Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden. Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen den Naziaufmarsch, dabei geht von uns keine Eskalation aus. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern. Keinen Fußbreit sollen sie laufen und keinen Meter kriegen sie geschenkt. Naziaufmärsche am 26. April und am 1. Mai in Berlin jederzeit und überall sonst verhindern.

Der Aufruf und die vollständige Unterstützerliste sind zu finden unter: http://berlin-nazifrei.tk/aufruf/

by Konstanze Dobberke at 23. April 2014 05:06 PM

Flaschenpost

Medienmittwoch: Robin Am – Diese Stadt ist nur Kulisse

Audio | CC BY Jonathan Dehn

Audio | CC BY Jonathan Dehn

Heute möchten wir euch den Kölner Musiker Robin Am vorstellen. Er wird im Sommer 2014 sein erstes Album mit dem Namen “Diese Stadt ist nur Kulisse” veröffentlichen. Natürlich, sonst wäre er nicht im Medienmittwoch, macht Robin Am das ohne Plattenvertrag, basierend auf einer Creative-Commons-Lizenz.

Das bedeutet, das Album wird kostenlos herunterzuladen sein. Um einen Vorgeschmack von der Musik des Kölner Musikers zu bekommen, dessen Stil irgendwo zwischen dem von Kevin Shields und den Stone Roses liegt, könnt ihr euch seine Single “Manipuliert uns” anhören.

Bleibt auf dem Laufenden, indem ihr seine Webseite oder den Medienmittwoch verfolgt, um informiert zu werden, wenn sein Debüt-Album erscheint. Bis dahin wünschen wir euch viel Spass beim Hören von Robin Am!

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by Peter Oliver Greza at 23. April 2014 10:51 AM

Piratenpartei LV Bremen Pressemeldungen

Veranstaltungsreihe zur Europawahl

Im Vorfeld zur Europawahl am 25. Mai werden vier Kandidatinnen der Piratenpartei auch nach Bremen kommen.

LunaLoofMartina Pöser:  Kein TTIP mit uns!

Bremer Kandidatin für die Europawahl.

Wann: 28.04. um 19 Uhr

Wo : Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstraße 34

Das Freihandelsabkommen TTIP wird momentan verhandelt. Die Verhandlungen finden hinter verschlossenen Türen statt. Unklar ist wie groß der Einfluss von Großkonzernen dabei ist.

Was sind die Ziele und die sich abzeichnenden Gefahren für Demokratie und Verbraucherschutz des Handelsabkommens TTIP.  Martina Pöser gibt eine kleine Einführung in die Thematik und stellt die Position der Piraten dazu vor.

Im Anschluss ist Zeit für Gespräche und Diskussionen.

SeeroiberJenny kleinAnne Helm: Refugee Struggles – Aufstand für die Menschenrechte
Listenkandidatin der Piratenpartei und Asylaktivistin.

Wann: 05.05. um 19 Uhr

Wo : Kulturzentrum Paradox, Bernhardstr. 10-12

Spätestens seit den größeren Katrastophen vor Lampedusa und den Enthüllungen um die NSU-Affaire hat die Situation von Asylsuchenden und der alltägliche Behörden Rassismus  große Relevanz. Während rassistische Resentements auf der einen Seite  immer weiter geschürt werden um strengere Kontroll- und  Überwachungsgesetzee zu legitimieren oder Stimmen zu fangen, herrscht  auf der anderen Seite oft nur Fassungs- und Sprachlosigkeit.

Wie die Betroffenen in ganz Europa Widerstand leisten, wie die europäische  Refugeebewegung für ihre Rechte eintritt und sich dabei selbst der  Gefahr staatlicher Repressionen aussetzt erklärt Anne Helm.

20140111-DSC_6673-200x300Julia Reda: Was ist die Zukunft Europas?
Spitzenkandidatin der Piratenpartei zur Europawahl
Wann: 15.05. um 19 Uhr

Wo : Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstr. 34

Junge Menschen haben Europa als Raum der Grenzenlosigkeit kennengelernt. Keine Grenzkontrollen, eine gemeinsame Währung und kultureller Austausch sind Normalität. Doch Europa steht an einem Scheideweg. Europafeindliche Parteien sind auf einem Hoch und Unternehmen arbeiten vernetz an den Menschen vorbei. Doch wir müssen jetzt entscheiden: ist unser gemeinsames Ziel eine vom Markt dominierte Zweckgemeinschaft oder ein wirklich grenzenloses und offenes Europa?

Im Anschluss wird es eine Diskussion geben.

 

200px-AnkeDAnke Domscheit-Berg: Mauern einreißen!
Listenkandidatin der Piratenpartei zur Europawahl.
Unternehmerin, Feministin und Open Goverment-Aktivistin
Wann: 21.05. um 19 Uhr

Wo : Kosul-Hackfeld-Haus, Birkenstr. 34

Anke Domscheit-Berg ist Spezialistin – für Mauern und wie man sie einreißt: Sie wuchs in der DDR auf und begann früh, die Freiheit wertzuschätzen. Als Führungskraft  und Unternehmerin kämpft sie seit rund 15 Jahren gegen die gläsernen  Decken, an die Frauen auf der Karriereleiter nach wie vor stoßen.

Grenzgängerin sein, Barrieren überwinden und Hindernisse beseitigen,  darüber kann Anke Domscheit-Berg einiges berichten: über das  Glücksgefühl der Freiheit und die blauen Flecken, die man sich dabei  holt.

Im Anschluss der Lesung findet eine Diskussion statt.

by Nicolas Graf at 23. April 2014 07:55 AM

22. April 2014

Portal des Bundesvorstands der Piratenpartei Deutschland

Nächste öffentliche Sitzung am 24.04.2014

Hallo zusammen,

eigentlich wäre die nächste öffentliche Sitzung am 24.04.2014 um 20 Uhr. Diese Sitzung wird nicht stattfinden. Eine Begründung sowie Informationen zu zukünftigen Sitzungen reichen wir nach.

Grüße, Die kommissarische Vertretung

by Gefion Thürmer at 22. April 2014 10:54 PM

Flaschenpost

Jürgen Hansen auf “Niemals Vergessen Tour” in Lörrach

NewsJürgen Hansen war politischer Häftling in der alten DDR. Anhand seiner eigenen Erlebnisse kann er gut erklären, wie Überwachung beginnt und wirkt. Er wurde dort geboren und durchlief das Bildungssystem über das Gymnasium bis hin zum Studium. Soweit unverdächtig, auch die Mitgliedschaft in der FDJ und später in der der SED passte zur durchschnittlichen DDR-Biographie. Jenseits der Mauer war der Klassenfeind – so hatte er es seit dem dritten Lebensjahr gehört, so hatte er es irgendwann auch geglaubt.

Die Überwachung schlich sich unmerklich in sein Leben, er merkte es anfangs gar nicht. Dass er eines Tages zum Staatsfeind erklärt wurde, erfuhr er viel später. Die Stasi versuchte ihm strafbare Handlungen unterzuschieben, setzte seine eigenen Verwandten auf ihn an. Die mussten oft nicht lange gebeten werden, brachte das Leben als IM doch durchaus Annehmlichkeiten mit sich: Der bestellte Trabi stand schon nach vier, nicht nach acht Jahren vor der Tür, die größere Wohnung war auch schneller bezugsfertig. Moral ist so eine Sache in einem Land, in dem neben der “Partei” der Mangel regiert.

Jürgen Hansen kam ins Stasigefängnis. Ohne die friedliche Revolution 1989 wäre er, davon ist er überzeugt, irgendwann verschwunden. Doch heute ist das vereinigte Deutschland auf demselben Weg in den Überwachungsstaat, den auch die DDR beschritt. Damit sich nicht wiederholt, was sich nicht wiederholen darf, reist Jürgen Hansen durch das Land und liest aus den 1796 Seiten seiner Stasi-Akte. Diese “Niemals Vergessen Tour” führt ihn am 26. April nach Lörrach. Anhand eines 50-minütigen Vortrages wird er zeigen, wie organisiert die Arbeitsweise der Stasi war und mit welchen technischen Mitteln bereits in den 80-er Jahren, eine umfangreiche Überwachung der Bürger umgesetzt wurde.

Die Niemals Vergessen TourKulturcafé Nellie Nashorn ab 19 Uhr Tumringer Straße 248 79539 Lörrach

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by Michael Renner at 22. April 2014 05:57 PM

Landesverband Baden-Württemberg

Piraten widersprechen Strobl: Vorratsdatenspeicherung weiterhin keine Lösung

Die Piratenpartei in Baden-Württemberg spricht sich auch nach dem Vorstoß des Landesvorsitzenden der CDU, Thomas Strobl, gegen die Vorratsdatenspeicherung aus.
»Es ist uns unerklärlich, dass sowohl Innenminister Gall als auch CDU-Landeschef Strobl nicht von der Vorratsdatenspeicherung lassen können«, kommentiert Martin Eitzenberger, Landesvorsitzender der Piratenpartei im Südwesten.

Zuletzt hatte Innenminister Reinhold Gall gefordert, dass die EU-Komission eine neue Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung erarbeiten müsse. Der Europäische Gerichtshof hat diese zuletzt gekippt.
»Wieviele Schlappen braucht es noch, damit die Vorratsdatenspeicherung endgültig beiseite gelegt wird?«, fragt sich Eitzenberger. Besonders sauer stößt den Piraten auf, dass Strobl mit Kinderpornografie Stimmung macht. »Strobl will auf dem Rücken von misshandelten Kindern eine verdachtsunabhängige Überwachung aller Menschen in Deutschland einführen. Das ist schäbig!«

by Sebastian Staudenmaier at 22. April 2014 04:28 PM

Christian Hufgards Blog

Siku 1977 - nach zwei Tagen kaputt

Siku 1977 mit abgebrochener Hänger-Kupplung

Nach nicht mal zwei Tagen (davon einer unbespielt) ist beim Siku 1977, den mein Großer vom "Osterhasen" geschenkt bekommen hat, die Hängerkupplung abgebrochen. Vermutlich spart Siku einige Cent, indem die Bodenplatte, die auch die untere Hälfte der Kupplung beinhaltet, aus Plastik besteht. Leider wirkt sich diese Sparsamkeit sehr negativ auf die Spielfreude aus... Mal schaun, wie kulant sie sich zeigen.

by musikpirat at 22. April 2014 10:09 AM

Daniel Schwerd

Breitbandausbau: Thema im Landtag NRW

snow-220636_640In den letzten zwei Plenarrunden war der Breitbandausbau wieder einmal Thema im Landtag Nordrhein-Westfalens. Ihr wisst, dass wir schon mehrere Anträge dazu eingebracht haben, es Expertengespräche und Anhörungen auf unseren Antrag hin gab. Unserer Meinung nach geht der Breitbandausbau in NRW viel zu langsam voran, genauer gesagt gibt es bislang noch überhaupt kein Konzept, wie man ein schnelles Internet in alle Haushalte bringt. Derzeit stehen rund 9 Mio Euro Fördermittel dafür zur Verfügung – aus dem Landwirtschaftsministerium, zum Ausbau in Gegenden, in denen weniger als 2 Mbit/s. zur Verfügung stehen. Wer jetzt schon 2 Mbit hat, guckt in die Röhre.

Wir forderten, Fördergelder aus dem “Europäischen Fonds für regionale Entwicklung”, kurz EFRE genannt, ebenso für den Breitbandausbau zu nutzen. Bislang stand die Landesregierung auf dem Standpunkt, Fürdergelder aus EFRE nicht für den Ausbau von Breitband-Internet verwenden zu dürfen. Eine Meinung, die sich nach einem Expertengespräch im Wirtschaftsausschuss vom 19.03.2013 als falsch herausgestellt hat.

Piraten, CDU und FDP haben daraufhin eine aktuelle Stunde “Landesregierung darf beim Breitbandausbau nicht weiter auf der Bremse stehen” beantragt, die am Freitag, den 28. März 2014 debattiert wurde. Die gesamte Debatte könnt ihr hier nachsehen, meinen ersten Redebeitrag findet ihr ab Minute 7:20, meinen zweiten Redebeitrag bei 1:14:00.

Zu Beginn wurde ich übrigens wegen meines EFF-T-Shirts von der Präsidentin ermahnt.

Aus der Debatte folgte ein Antrag “Breitbandausbau beschleunigen – Landesregierung muss Operationelles Programm EFRE für flächendeckenden Breitbandausbau öffnen”, der im Grunde einen alten Antrag der gesamten Opposition aufgriff, sowie einen Entschließungsantrag dazu mit der Drucksachennummer 16/5534. Die Debatte dazu fand am Mittwoch, den 09. April 2014 statt. Meinen Redebeitrag könnt ihr hier nachsehen:

Erfreulicherweise gab es viel Resonanz, zum Beispiel in RTL, 1Live, WDR, sowie in der Presse (zum Beispiel hier oder hier). Das mit den Themen halt. Netzpolitik und so.

by netnrd at 22. April 2014 07:10 AM

21. April 2014

Musik klarmachen zum Ändern

Eurovision Song Contest 2014 - Maria Yaremchuk für die Ukraine

Yaremchuk.jpg

Das Zusammenfallen von internationalen Großereignissen in Politik und dem Eurovision Song Contest ist seit der ukrainischen Ausrichtung in 2004 einerseits und deren Orangenen Revolution andererseits nicht mehr ungewöhnlich. Es war abzuwarten, ob sich ESC und politische Unruhen dieses Jahr in die Quere kommen. Aber - mir ist darüber nichts bekannt geworden.

Weiterlesen

by Edda at 21. April 2014 08:18 PM

Feder & Herd

Szenen einer Ehe: Veto

Auf der Heimfahrt vom Osterbesuch bei der Familie. Das Navigationssystem baut mehrfach Mist.

Bernd: "Wenn ich groß bin programmiere ich ein eigenes Navi."

Grillenzirpen.

Bernd: "Und ein Mailprogramm."

Grillezirpen.

Bernd: "Und einen Newsreader. Und einen Twitterclient."

Mela: "Ist okay. Ich buche dir dann schon mal einen Platz in einem kuschligen Sanitorium. Du weißt ... irgendwo in der Schweiz, wo die Leute von ihren Abenteuern als Napoleon berichten. Für danach."

Bernd: "'Er hat einen Mailclient programmiert.' - 'Oh Gott, er ist verrückt.' - 'Er hat es durchgezogen.' - 'SO verrückt?'."

Mela: "Dateisysteme programmieren bekommt den Leuten ja auch nicht."

Bernd: "Genau! Ich könnte ein Dateisystem programmieren!"

Mela: "VETO!"

by nospam@example.com (Mela Eckenfels) at 21. April 2014 06:37 PM

20. April 2014

Blog der Berliner Piraten

Welttag des Buches am 23.04.

Liebe kulturinteressierte Pirat*innen und Interessierte,

am Mittwoch, den 23.4. ist Welttag des Buches und die Berliner Kulturpiraten planen eine Aktion:

“Wir wollen aus Büchern vorlesen und gebrauchte Bücher verschenken.”

Bei trockenem Wetter ab 15 Uhr bis abends auf der Brücke im Park am Rathaus Schöneberg (U: Rathaus Schöneberg). Wenn es regnet, was natürlich nicht der Fall sein wird, ist das Pirat*innen-Vor-Ort-Büro in der Crellestraße 33 als Ausweichlocation vorgesehen.

Ziel der Aktion ist es, Menschen zu vermitteln, dass Pirat*innen Kultur mögen und das Urheberrecht natürlich nicht abschaffen wollen, aber sich für einen freien kulturellen Austausch einsetzen.

Was wir dafür brauchen:

1. Bücher
Hast du ein paar gebrauchte Bücher rumliegen, die du spenden möchtest, damit wir sie am 23.4.verschenken können? Wir sammeln sie im Pirat*innen-Vor-Ort-Büro in der Crellestraße 33 (bitte bei mir melden wegen der Öffnungszeiten).
Oder am 23.4. einfach zur Aktion mitbringen: ab 15 Uhr bis abends auf der Brücke im Park am Rathaus Schöneberg (U: Rathaus Schöneberg). Die Regenwetter-Ausweich-Location ist das Piraten-Vor-Ort-Büro in der Crellestraße 33.
Falls wir nach der Aktion Bücher übrig haben, verschenken wir sie anderweitig für einen guten Zweck.

2. Bücherverschenker,
die am 23.4. nachmittags Zeit haben, die Bücher unter die Menschen zu bringen.

3. Vorleser.
Damit die Menschen stehen bleiben, möchten wir gern was vorlesen. Dafür suchen wir noch Vorleser, die eventuell einen eigenen Text oder aus einem Lieblingsbuch vorlesen möchten. Natürlich auch gern zu einem piratigen Thema. Bitte dran denken, dass du vor der öffentlichen Lesung eines Fremdtextes den Rechteinhaber vorher um Erlaubnis fragen musst.

Wer mitmachen möchte, bitte melden bei: metaphora42[ät]gmail.com

Es wäre toll, wenn möglichst viele kulturinteressierte Pirat*innen aus ganz Berlin dabei sind!

by Konstanze Dobberke at 20. April 2014 06:59 PM